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Facebook – von Cookies, Timelines und Ängsten

[custom_frame_left][/custom_frame_left] Seit Mark Zuckerberg vor einigen Tagen seine neue “Timeline” als Innovation von Facebook vorgestellt hat, scheinen die Emotionen hoch zu kochen. Da ist die Rede davon, dass Facebook Cookies im Browser installiert, die es dem Unternehmen ermöglichen, auch nach dem Logout bei Facebook nachzuverfolgen, wo sich die NutzerInnen im Netz aufhalten. Diese Informationen sollen dann – ohne mein Zutun (“Autoposten”) – in meiner Timeline gespeichert werden.

Facebook als Datenkralle? Zunächst einmal muss man festhalten:  Facebook eine in meinen Augen sehr durchdachte – und zweifelsohne sehr unterhaltsame – Plattform kostenlos (!) zur Verfügung. Dass es dies nicht aus reiner Nächstenliebe macht, sondern dass Facebook Daten darüber sammelt, was mir gefällt, wo ich mich aufhalte, ob ich verheiratet bin oder nicht, gerne reise oder was auch immer ich bei Facebook verewige, um auf mich und mein Profil zugeschnittene Werbung zu verkaufen, das war mir schon bewusst. Aber dass ich auch nach dem Logout “überwacht” werde, hat mich schon stutzig gemacht. Dazu ein paar Hintergrundinformationen, die ich in den letzten Tagen im Netz recherchiert habe.

Autoposten nur durch die neuen “Social Apps”

Ich nehme es vorweg: So, wie es in den diversen Artikeln dargestellt wurde, stimmt das nicht. Annette Schwindt, Autorin des “Facebook-Buchs”, schreibt dazu in ihrem Blog In Sachen Kommunikation, dass sich das Autoposten nur auf die neuen Social Apps beschränkt. Und ob man diese Apps nutzt, kann man nach wie vor selbst entscheiden. Außerdem betont sie, dass es jeder Internetnutzer über die Browsereinstellungen selbst in der Hand habe, ob Cookies gespeichert würden.

Sehr gut gefällt mir dazu auch der Blogbeitrag von Brian Solis “Whoops, I didn’t mean for you to read it”. Darin schreibt er: “No app can update your Timeline without your unequivocal consent.” Damit appelliert er erneut an jeden Nutzer, stets zu hinterfragen, welche Zustimmungen man Apps erteilt, wenn man sie installiert. In meinen Augen ein sehr wichtiger Punkt.

Tipp

Mein Tipp lautet daher: In den Browsereinstellungen einstellen, dass keine Cookies gespeichert werden dürfen und stets überlegen, ob man einer App wirklich Zugang zum eigenen Profil und seinen Inhalten geben möchte.

 

Autor:

zertifizierte Social-Media-Managerin |Tierärztin

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